Pressegeschichte

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Hans-Jürgen Barteld

Geheime Volkswächter

Dieser Band folgt dem Buch »Schwarz-weiß. Das Bild in der VOLKSWACHT«.
Hier werden nun im Verborgen gebliebene Grauzonen ausgeleuchtet. Die DDR-Staatssicherheit, »Schild und Schwert der Partei«, besetzte das SED- Bezirksorgan — Redaktion, Verlag und Druckerei der Zeitung — mit einem dichten Netz von geheimen Informanten, den Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Mit Blick zurück bis in die 1950er Jahre begegnet der Leser sehr verschiedenen Personen, die dem MfS nicht nur aus ihrem Arbeitsbereich rege berichten, so wie es über Jahre hinweg die hier u.a. als »Diplomat«, »Lyriker« oder »Butler« skizzierten Protagonisten tun. Abgerundet wird das Zeitbild durch Einblicke in das ausufernde innerredaktionelle Kontrollsystem samt »Anzeigenordnung« sowie die Aufsicht über die Bezirkszeitung durch den Herausgeber.

Aus dem Inhalt: Der Diplomat | Der Fotograf | Der Karrierist | Horchpostennetz im Bereich Druckerei | Zur Lage in der Redaktion »Volkswacht« | Die Stasi liest — und schreibt — mit

2. Auflage | 86 Abbildungen | 132 Seiten | Format 17 x 24 cm | Broschur | ISBN 978-3-935961-23-3 | 15,00 €

Aus Rezensionen:

Prof. Michael Meyen von der LMU München bespricht diesen Titel und Schwarz-weiß. Das Bild in der Volkswacht im Forschungsblog »Das mediale Erbe der DDR« — hier nachzulesen